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Flying Pilates – Heben Sie ab für die Fitness

Schon seit einigen Jahren gehört Pilates zum festen Repertoire der Kurslandschaft in vielen Fitnessstudios. Powerhouse und Matte, aber auch die Pilatesgeräte begeistern vor allem Frauen durch Effektivität und die Kombination auf Kraft und Beweglichkeit. Neuerdings können Sie mit Pilates sogar abheben. Flying Pilates nennt sich der neue Trend. Wir haben uns die Fitness mit den Tüchern einmal genauer angesehen. Entdecken Sie mit uns jetzt diesen neuen Fitness-Trend!

 

Flying Pilates – Tücher als Trainingsgerät

Flying PilatesFür Flying Pilates brauchen Sie nicht viel: eine Matte, das Tuch und natürlich ein Trainer genügen. Vor allem für Einsteiger ist der Trainer wichtig, denn der Umgang mit dem Tuch braucht anfangs etwas Übung. Das Tuch selbst ist 3,70m lang, 2,80m breit und trapezförmig. Aufgehängt wird es an stabilen Trägern an der Decke und hängt von diesen bis etwa zur Hüfthöhe des Trainierenden nach unten. Flexibles, aber reißfestes Material sorgt dafür, dass Sie darin alle Übungen ausführen können vom Handstand über Schwebeübungen bis zum gemütlichen Relaxen am Stundenende.
Entwickelt hat diese Form des Pilates die Hamburgerin Sonja Ehrlich. Inspiriert vom Aerial Yoga hängte sie ein Tuch an die Decke eines Trainingsraums und begann, das Pilatesprinzip in der Schwebe zu testen und die ersten Übungen zu entwickeln. Einige Übungen haben dabei den Sprung von der Matte ins Tuch geschafft. Andere hat sie wieder verworfen. Herausgekommen ist ein intensives, aber auch entspannendes Fitnesstraining, das mit dem Gefühl einer Hängematte spielt.

 

Das Training im Flying Pilates

Die Übungen heißen Flying Swan Dive“, „Flying Half Roll Down“ oder einfach „Flying Star“. Ganze 64 gibt es inzwischen, sodass die Stunden nie langweilig werden.
Auch Flying Pilates beginnt, wie wir es vom klassischen Pilates gewohnt sind: auf der Matte. Die Wirbelsäule wird mobilisiert, die tiefe Rumpfmuskulatur und der Beckenboden zum Powerhouse aktiviert, die Atmung vertieft und bewusster. Erst wenn man auch im Kopf in der Pilatesstunde angekommen ist, geht es in die Luft.
Pilates ist schon am Boden dafür bekannt, recht einfach auszusehen, es bei vielen Übungen aber gehörig in sich zu haben. Das gilt einmal mehr für die Übungen mit dem Tuch. Hier muss der Körper noch mehr Stabilisationsarbeit leisten, da eine feste Fläche fehlt. Balance und Stabilität verlangen den Muskeln ordentlich Leistung in Kraft und Koordination ab. Auch das Körpergefühl ist hier mehr denn je gefragt, da sich die einzelnen Körperpartien viel eher gegen einander drehen lassen – ob das in der Übung nun gewollt ist oder nicht. Hier hilft ein Trainer beim Finden der korrekten Haltung – nur halten müssen Sie sie dann noch.
Ein Vorteil der neu entdeckten Schwerelosigkeit ist die Entlastung des Rückens und der Wirbelsäule. Die Techniken in der Schwebe können auch Verspannungen lösen. Flying Pilates fördert also:

  • Kraft
  • Flexibilität
  • Dehnung
  • Mobilisation
  • Koordination
  • Körpergefühl

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