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Schlank und gesund in den Sommer mit Erdbeeren

Darauf freuen sich viele nach dem Winter: Die Erdbeersaison hat wieder begonnen. Die kleinen, roten Beeren sind jedoch nicht nur lecker. Sie stecken auch voll mit gesunden Inhaltsstoffen und haben dabei erstaunlich wenige Kalorien. Entdecken Sie jetzt Wissenswertes über die kleine Vitaminbombe.

Inhaltsstoffe der Erdbeere – Was ist drin in der roten Frucht?

Erdbeeren sind gesund und machen schlank

Crepes mit Erdbeeren – ein leichter Snack für Genießer

Wenige Kalorien sind in der Erdbeere drin – 32 kcal pro 100g, um genau zu sein. Das macht sie ideal als Bestandteil für die leichte Frühjahrs- und Frühsommerküche. Oder arbeiten Sie gerade mit einer Diät an Ihrer Bikinifigur? Auch dann ist die Erdbeere perfekt. Selbst für eine Low-Carb-Ernährung eignet sie sich. Immerhin enthält sie pro 100g nur 6g Kohlenhydrate. Ihr Fettgehalt ist so gering, dass er nur noch in Spuren messbar ist. Auch Eiweiß enthält sie nur in Spuren.
Was macht die Erdbeere dann so gesund? Sie punktet vor allem mit Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Der Farbstoff Kämpferol ist ein natürliches Flavonoid. Es hemmt die Aktivität bestimmter Enzyme im Körper, die an der Entstehung von Krebserkrankungen mitwirken. Ebenfalls gegen Krebs wirkt die in Erdbeeren enthaltene Ellagsäure, ein Polyphenol. Anders als das Kämpferol wirkt sie jedoch nicht auf Enzyme, sondern bindet und entschärft krebserregende Schadstoffe. Die sekundären Pflanzenstoffe der Erdbeere helfen außerdem, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.
Darüber hinaus sind Erdbeeren wahre Vitaminbomben. Vor allem Vitamin C und Folsäure enthält sie in hohen Mengen. Ihr Vitamin-C-Gehalt ist sogar höher als der vieler Zitrusfrüchte. Schon 200g am Tag genügen, um Ihren Vitamin-C-Bedarf zu decken. Folsäure ist ein Vitamin der B-Gruppe und vor allem für Schwangere von Bedeutung. Bei Mineralien glänzt die Erdbeere vor allem mit ihrem Gehalt an Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium und Zink. Der hohe Eisengehalt wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Magnesium unterstützt die Funktion des Nervensystems und der Muskulatur. Wer also beispielsweise unter (Waden)Krämpfen oder ähnlichem leidet, kann sich mit Erdbeeren die natürliche und leckere Medizin dagegen auf den Teller holen. Auch das enthaltene Kalium wirkt sich positiv auf das reibungslose Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur aus. Calcium stärkt die Knochen und hilft außerdem, Osteoporose vorzubeugen. Das Zink in den winzigen Nüsschen in der Außenhaut der Erdbeere hilft bei Stoffwechselprozessen wie Eiweißsynthese und Zellteilung. Das macht sie für Sportler interessant, aber auch für jeden, der der Gesundheit seiner Haut etwas Gutes tun will. Auch bei der Synthese von Hormonen, bei der Blutbildung und in der Verdauung spielt es eine wichtige Rolle.

Das enthalten 100g Erdbeeren:

  • 15 µg Beta-Carotin
  • 0,03 mg Vitamin B1
  • 0,05 mg Vitamin B2
  • 0,06 mg Vitamin B6
  • 45 µg Folsäure
  • 55 mg Vitamin C
  • 0,1 mg Vitamin E
  • 20 mg Calcium
  • 160 mg Kalium
  • 15 mg Magnesium
  • 3 mg Natrium
  • 25 mg Phosphat
  • 0,6 mg Eisen
  • 0,3 mg Zink

 

Haltbarkeit und Lagerung von Erdbeeren – So machen Sie es richtig!

Die kleinen, roten Früchte sind aufgrund ihres Wassergehaltes empfindlich gegenüber Druck, verlieren schnell an Aroma und verderben zudem rasch. Achten Sie daher schon beim Pflücken oder beim Kauf darauf, dass sie die Beeren nicht drücken oder anderweitig beschädigen und bringen Sie sie schnell nach Hause. Beschädigte Früchte sollten Sie sofort essen, da sie sonst schnell schimmeln. Heile Beeren sind im Gemüsefach des Kühlschrankes am besten aufgehoben und halten sich dort ein bis zwei Tage. Dann sollten Sie sie spätestens verzehren. Holen Sie sich Erdbeeren also am besten immer kurz vor dem Verzehr ins Haus. Bevorzugen Sie außerdem Obst aus der Region. Es hat deutlich kürzere Transportwege hinter sich. So leiden die wertvollen Inhaltsstoffe weit weniger. Damit beschränken Sie die leckeren Früchte allerdings auf die Erdbeersaison im Frühsommer. Nur dann bekommen Sie auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt frische Früchte aus der Region. Diese sind dafür dann umso aromatischer und süßer.

Tauchen Sie die Erdbeeren vor dem Verzehr kurz in kaltes Wasser, um sie abzuwaschen. Lassen Sie dabei die Stielansätze noch an den Beeren. So bewahren Sie das Aroma der süßen Früchte besser.

 

Leckere Erdbeeren – So werden sie zum Genuss

Erdbeeren sind schon pur ein absoluter Genuss. Bereits beim Anbeißen steigt Ihnen der unverwechselbare, süße Duft in die Nase und es läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Sie passen aber auch hervorragend in die verschiedensten Gerichte. So geben Sie einem frischen Salat eine pfiffige Note. Als Klassiker schmecken sie auf der Obsttorte fast jedem. Auch im Müsli oder als Erdbeermarmelade sind sie beliebt. Eine echte Sünde – aber eben lecker – sind Erdbeeren mit Eis oder Sahne.

Vielleicht darf es aber auch die etwas kleinere Sünde mit den roten Beeren sein? Wir haben hier für Sie ein leckeres Rezept, das als süße Nascherei auch bei Gesundheitsbewussten überzeugen kann: Crepe mit Erdbeerquarkcreme.

Für die Crepe brauchen Sie:

  • ca. 250 g (Vollkorn)Mehl
  • Milch
  • 3 Eier
  • Salz
  • Zimt
  • Öl zum Ausbacken

Für die Erdbeerquarkcreme:

  • Vanillepudding
  • 0,5 l Milch
  • Zucker
  • 500 g Magerquark
  • 250 – 500g Erdbeeren

Geben Sie die Milch zum Mehl und verrühren Sie beides, bis ein glatter, flüssiger Teig entsteht. Beachten Sie bitte: Wenn Sie Vollkornmehl verwenden, brauchen Sie mehr Milch als bei Weißmehl. Würzen Sie den Teig anschließend mit einer Prise Salz und einem gestrichenen Teelöffel Zimt und verrühren Sie die Zutaten gut. Geben Sie dann die Eier hinzu und rühren Sie weiter, bis Sie einen homogenen Teig erhalten. Nehmen Sie anschließend eine flache Pfanne mit einem ebenen Boden und erhitzen Sie etwas Öl darin. Geben Sie den Teig jetzt mit der Schöpfkelle in die Pfanne und backen Sie die dünnen Crepes aus.

Kochen Sie den Vanillepudding nach Vorschrift, während Sie die Crepes ausbacken und lassen Sie ihn ein wenig auskühlen. Geben Sie anschließend den Quark hinein sowie Zucker nach Geschmack und verrühren Sie das Gemisch mit dem Rührgerät auf mittlerer bis hoher Stufe, bis es cremig wird. Geben Sie dann die ganzen oder halbierten Früchte darunter. Streichen Sie die Creme auf die eine Hälfte eines fertigen Crepe und klappen Sie ihn zu. Wenn Sie mögen, können Sie den Crepe jetzt noch mit Zimt und/oder Puderzucker garnieren.

Das koerper.com-Team wünscht Ihnen guten Appetit!

 

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