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Jod

Jod ist ein nichtmetallisches Element aus der Reihe der Halogengruppe, welches in seiner Reinform als grau glänzender Kristall vorkommt. Unter der Ordnungszahl 53 ist es in der 7. Hauptgruppe zu finden. Jod hat bei Zimmertemperatur hydrophobe Eigenschaften, lässt sich aber gut in Ethanol lösen. Da Jod ein wichtiger Baustein für die Bildung der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin ist, gehört es bei dem tierischen und menschlichen Organismus zu den essentiellen Spurenelementen. Es wird also mit der Nahrung aufgenommen. Ein früher noch häufiger auftretendes Krankheitsbild ist die Jodmangelstruma. Bei dieser kommt es zu einer Unterfunktion der Schilddrüse, da diese nicht mehr ausreichend Hormone synthetisieren kann. Weil eine Rückkopplung an die Hypophyse ausbleibt, gibt diese weiterhin stimulierende Hormone an die Schilddrüse ab. So fördert sie das Wachstum Schilddrüse und führt damit zur Kropfbildung. Desweiteren können neben Störungen des Stoffwechsels und der Entwicklung auch Myxödeme, Bradykardie, Kälteintoleranz und körperliche und geistige Leistungsminderung auftreten. In Deutschland gibt es durch die Jodmangelprophylaxe schon seit Jahren jodhaltiges Speisesalz zu kaufen. Eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kann Ursache von Tumoren, Autoimmunprozessen oder auch medikamentös induziert sein. Sie kann Tachykardie, Gewichtsverlust, Nervosität, Schwitzneigung und Wärmeintoleranz zur Folge haben.

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